Prozessbegleitung

Wir verstehen die Kollaboration mit einem Unternehmen und dessen Menschen als einen gemeinsamen Prozess, den wir von Anfang bis zum Ende durchdenken. Dabei nehmen wir Ihre Perspektive ein, denn es geht um den Nutzen für Sie! Unsere langjährige Erfahrung mit einer iterativen, in nachvollziehbaren Schleifen aufgesetzten Vorgehensweise sichert Ihnen messbare Ergebnisse. Somit verbinden wir einen linearen Prozess mit der Dynamik in Ihrem Geschäft und schaffen eine Grundlage für den Umgang bei gleichzeitiger Reaktionsfähigkeit. Eine Erfolgskontrolle findet somit kontinuierlich im laufenden Prozess statt.


Mit dieser Form der Begleitung können wir Wirkung erzielen und erzeugen Motivation bei Ihnen, indem Ergebnisse sichtbar gemacht werden. Die klare Orientierung an den vereinbarten Zielen und Ergebnissen bestimmt den “Fahrplan” unserer gemeinsamen Reise, inklusive nötiger Stopps oder der Anpassung an die Zielgerade. 

Sie dürfen sich diese Prozessbegleitung wie eine Dauerschleife vorstellen. Wir sehen unsere Verantwortung beim Blick auf den gesamten Prozess und beim Monitoring der Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen. Wir sind immer präsent und aktiv bei Ihnen, denn das entspricht unserem Verständnis einer vertrauensvollen Prozessbegleitung. 

Fallbeispiel: Konfliktmoderation und Teamentwicklung

  • Situation verstehen - Im Team eines Bereichsleiters zeigen sich Verhaltensweisen einzelner Mitarbeiter, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Sinne der Erreichung der vereinbarten Ergebnisse stark beeinträchtigen. Es haben sich Widerständen und Probleme aufgebaut, die es besser zu verstehen und idealerweise aufzulösen gilt.


  • Bedarf klären – Der Bereichsleiter wünscht sich ein persönliches Coaching, um seine Kompetenzen für die Führung des fachlich hochqualifizierten Teams weiter zu entwickeln. Weiterhin soll es zu einem moderierten Teamworkshop kommen, um die gemeinsame Zielrichtung und die zukünftigen Erfolgsfaktoren zu vereinbaren.


  • Empfehlung aussprechen - Ziel ist es, dass am Ende des begleiteten Prozesses alle Mitarbeiter inklusive der Führungskraft im Sinne einer Selbstverpflichtung (Commitment) alle Möglichkeiten nutzen und ihre Einstellung und Arbeitsleistung darauf ausrichten, dass die vorhandenen Probleme gelöst sind und eine optimale Arbeitsfähigkeit hergestellt sein wird. Jeder Beteiligte löst die ihm/ihr eigene Verantwortung ein, um den notwendigen Dialog, eine wertschätzende Kommunikation untereinander und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit miteinander wieder herzustellen. 


  • Aktionen einleiten – Konkretes Auftragsklärungsgespräch als Grundlage für die nächsten Schritte. Es finden strukturierte Einzelgespräche (insgesamt 30) á 45 Minuten statt, inklusive der Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse. Auf dessen Grundlage erfolgt der gemeinsame Workshop mit dem Team, dem Bereichsleiter und dessen Führungskraft. Parallel zu allen Maßnahmen läuft das Coaching der Führungskraft. Abschluss des Prozesses durch ein Ergebnis- und Reflektionsgespräch mit dem Bereichsleiter, dessen Führungskraft und dem HR Leiter, der den gesamten Prozess mit der beauftragten Organisationsberaterin aufgesetzt hat. Ebenfalls miteinbezogen war nach Absprache der Betriebsrat.



Situation verstehen

Warum? Gemeinsam mit Ihnen auf Ihre Situation zu schauen, um Sie in Ihrem Anliegen richtig zu verstehen, gehört für uns zu einer validen Auftragsklärung. Denn nur dann geben Sie uns Ihr Vertrauen.


Was? Durch die Situationsanalyse erhalten Sie ein fundiertes und neutrales Bild Ihrer Ausgangssituation, Ihre eigentliche Herausforderung wird verdeutlicht.

Wie? Eine Situationsanalyse muss stets auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Wir nutzen verschiedene Formate, beispielsweise Workshops, Umfragen oder Interviews.

Fallbeispiel: Technologieschmiede - Programmierung systemnaher Software sowie Entwicklung von Anwendungssystemen

  • Situation verstehen - Alle Mitarbeiter können durch verteilte Arbeitsstrukturen jederzeit und ortsunabhängig Kundenaufträge bearbeiten. Kunden beauftragen regelmäßig, jedoch häufig kurzfristig und in wellenförmigen Bewegungen. 


  • Bedarf klären - Man möchte den eigenen Ressourcenbedarf planbarer gestalten, um somit Abhängigkeiten zu Kundenaufträgen besser zu steuern sowie arbeitsbelastende Situationen der Mitarbeiter zu vermeiden. Dadurch soll zudem ein effektiveres Finanzcontrolling ermöglicht werden.


  • Empfehlung aussprechen - Es ist der Aufbau und die Strukturierung einer Vertriebskompetenz notwendig, welche durch standardisierte Projektprozesse prognostizierte Auftragsumfänge zuverlässig planen kann.


  • Aktionen einleiten - Zunächst wurde für alle Mitarbeiter ein Selbstverständnis zum Thema Vertrieb erzeugt. Dadurch konnten bestehende Produkte im Wert besser nachvollzogen und zielgruppengerechter beschrieben bzw. ergänzt werden. Zudem wurde ein zentraler Vertriebsansatz etabliert. Dieser sichert die regelmäßige Durchführung von gemeinsamen Akquise Zyklen und wird durch Projektprozesse für die Umfangsevaluation begleitet.

Bedarf
klären

Warum? Erst wenn Vermutungen und Hypothesen überprüft wurden, das mögliche “Thema hinterm Thema” identifiziert und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden, ergibt sich Ihr tatsächlicher Beratungsbedarf.

Was? Wir unterscheiden den objektiven Bedarf (tatsächlich vorhanden), den latenten Bedarf (ist Ihnen manchmal noch nicht bewusst) sowie den perspektivischen Bedarf (in die Zukunft ausgerichtet)


Wie? Die Ableitung konkreter Bedarfe auf Basis einer ordentlichen Situationsanalyse basiert auf unserer Beratungskompetenz und der Fähigkeit, die dazu passenden Formate wie Workshops, Moderation oder Formen der Befragung aufzusetzen.

Fallbeispiel: Chemiekonzern – Herstellung von Dingen des täglichen Lebens

  • Situation verstehen – Ein routinierter Regelbetrieb ist aufgrund von Corona Auflagen mittelfristig nicht möglich. Die Produktionsabläufe konnten schnell angepasst werden und die Auftragslage ist auf lange Sicht gut. Jedoch ergeben sich verstärkte Arbeitsbelastungen aller Mitarbeiter durch ständig wechselnde Arbeitsbedingungen.


  • Bedarf klären – Alle Mitarbeiter sollen aktiv in ihrer eigenen Gesundheitsprophylaxe unterstützt werden, indem bedarfsgerechte Angebote gesundheitliche Gefahren der physischen und psychischen Arbeitsbelastung abwehren.


  • Empfehlungen aussprechen – Bestehende betriebliche Gesundheitsangebote müssen orts- und zeitunabhängig allen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden. Diese sind auf individuelle Belastungsgrade und im Umfang auf außerbetriebliche Belastungen auszurichten bzw. niederschwellig zu ergänzen.


  • Aktionen einleiten – Es wurden Belastungsprofile erstellt, auf Basis dessen bestehende Präventionsangebote in digitalunterstütze Angebote abgewandelt und ergänzt. Diese wurden allen Mitarbeitern über eine zentrale Gesundheitsplattform zugänglich gemacht. Außerdem findet wöchentlich ein virtueller Mitarbeitertreff statt, bei dem Erfahrungen und Anliegen moderiert ausgetauscht und geklärt werden können.

Empfehlung aussprechen

Warum? Jedes Problem hat seine eigene Lösung. Die bedingt den ersten individuellen Schritt der Prozessbegleitung. Es geht darum, mit Ihnen Eckpunkte zu klären wie Budget, Zeitrahmen, Umfang, benötigte und zur Verfügung stehende Ressourcen sowie die konkrete Vorgehensweise.

Was? Sie erhalten von uns einen Vorschlag für eine “Roadmap” mit Handlungsempfehlungen, die sich ziel- und ergebnisorientiert an Ihren Bedarfen ausrichtet. Auch definieren wir und legen mit Ihnen Parameter für den angestrebten Erfolg fest. Das ist die Vorbereitung für den Start in konkrete Maßnahmen.

Wie? Wir präsentieren Ihnen unsere Ideen und Vorschläge in einem persönlichen Dialog. 

Fallbeispiel: Sondermaschinenbau - von der Produktentwicklung bis hin zur Montage

  • Situation verstehen – Im Allgemeinen ist man zuversichtlich, dass die Auftragslage weiterhin trotz Corona Entwicklung stabil gehalten wird. Internationale Kunden sichern aktuell noch volle Auftragsbücher. Jedoch müssen einige Mitarbeiter aufgrund geschlossener Kitas und Schulen zu Hause bleiben. Dies führt vereinzelt zu Arbeits- und Lohnausfällen. 


  • Bedarf klären – Die Sicherstellung der Liquidität und die Nutzung von Fördermaßnahmen für Unternehmen und deren Mitarbeiter steht im primären Fokus. In der Anwendung gestaltet sich dies jedoch häufig sehr kompliziert und zeitintensiv.


  • Empfehlung aussprechen – Es ist eine zentrale Strategie zur Sicherstellung der Liquidität zu erarbeiten, die im Ablauf klar und transparent allen Mitarbeitern zugänglich gemacht wird, um notwendigen Rückhalt und Verständnis zu erzeugen. Die Nutzung von relevanten Fördermöglichkeiten muss kontinuierlich evaluiert und prozessorientiert nutzbar sein.


  • Aktionen einleiten – Erarbeitung eines zentralen Kommunikationsplanes zur Liquiditätsstrategie. Im Rahmen einer virtuellen Betriebsversammlung wurde dieser moderiert begleitet mit allen Mitarbeitern besprochen und individuelle Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Eine direkte Unterstützung erfolgt durch einen Unterstützungsprozess, zugänglich über eine zentrale Webplattform. Zudem werden im wöchentlichen Rhythmus neue oder geänderte Fördermaßnahmen auf Relevanz und Praktikabilität geprüft und ggfs. nutzbar gemacht.:

Aktionen einleiten

Warum? - Theorie und gute Absichten allein lösen keine Probleme. Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!


Was? - Die besprochenen Maßnahmen werden konkret auf den Weg gebracht. Dies kann sowohl mit und ohne unsere Begleitung erfolgen. Wir besprechen zuvor Themen wie Entwicklung der Inhalte, Organisation, Ressourcen, Ausführung, Steuerung, Abstimmung. Wir vereinbaren iterative Schleifen des Monitorings, denn das verstehen wir unter zuverlässiger Prozessbegleitung. Im gesamten Prozess geht es darum, Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die vereinbarte Verbesserung oder Entwicklung des Status quo zu schaffen.

 

Wie? - Von der Konzeptionierung und dem individuellen Design bis hin zum intelligenten Mix aus Management & Leadership. Das kann Beratung, Weiterbildung, Personalentwicklung, Projektmanagement, Interim, Moderation, Training sein – je nachdem was Sie zuvor mit uns als sinnvoll beschlossen haben.

Fallbeispiel: Prozessbegleitung beim Übergang zu einer neuen Geschäftsführung

  • Situation verstehen - Bisher gründete der Erfolg eines als Genossenschaft aufgesetztes Unternehmen das Konstrukt einer „Familie“. Die Familie als Bild einer Organisationsform bildet die Basis für die Unternehmenskultur, die das Handeln der Mitarbeiter und Führungskräfte unsichtbar beeinflusst. Aufgrund der Entwicklung der Gesellschaft und der Bedürfnisse junger Generationen sowie der Marktentwicklung stellt sich die Frage, ob das Konstrukt der Familie auch im Jahr 2021 als prägender Aspekt der Unternehmens- und Führungskultur weiterhin Erfolgsgarant sein wird. 


  • Bedarf klären -  Es geht es um ein attraktives Bild der Zukunft der Genossenschaft und somit um die gemeinsame Definition einer zukunftsfähigen Organisations- und Führungskultur. Weiterhin um die Entwicklung einer Strategie, die möglichen Veränderungen Rechnung trägt.


  • Empfehlung aussprechen – Da es sich hier um eine klassische Situation aus dem Change Management handelt, geht es darum, „Betroffene als Beteiligte“ in den anstehenden Prozess zu involvieren, die maßgeblich die künftige Ausrichtung der Genossenschaft mit tragen und unterstützen werden.


  • Aktionen einleiten – Start mit einem Workshop „Tag der Orientierung“ als Grundlage für das weitere Konzept der Prozessbegleitung. Danach Nutzung eines sog. „Organisationskompass“  als strategisches Instrument zur Steuerung einer Organisation und Ableitung einer „Rollenlandkarte“. Flankierend Sparring für die Geschäftsführung, Coaching von Führungskräften und Moderation von Team-Workshops.


Wir können Ihnen konkreter behilflich sein, 
wenn Sie uns freundlicherweise mitteilen:

Was ist Ihr Anliegen? Haben Sie schon eine Idee, was wir für Sie tun können? 

Wie eilig ist es Ihnen? Wie dürfen wir Sie kontaktieren?

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